DR. MED. DENT. ARNIM DÖRR Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie Praxiseigenes Meisterlabor 79777 Ühlingen-Birkendorf * Berghausstr. 16 * Tel. +49 (0) 7743 216
DR. MED. DENT. ARNIM DÖRR Tätigkeitsschwerpunkt ImplantologiePraxiseigenes Meisterlabor 79777 Ühlingen-Birkendorf * Berghausstr. 16 * Tel. +49 (0) 7743 216

Wechselnde Informationen aus der Zahnmedizin

Weisheitszähne: Wann sollten sie raus? (Thu, 13 Feb 2020)
Weisheitszähne scheinen sich manchmal ohne „Abstimmung" mit den Nachbarzähnen zu entwickeln: Sie drücken und schieben so kraftvoll, dass sie die Gesundheit der ganzen Zahnreihe bedrohen. Der Name dieser hintersten Zähne rührt daher, dass sie sich erst später und nicht schon gleich nach dem Zahnwechsel in der Jugend zeigen. Manche Weisheitszähne bleiben ohne erhebliche Weiterentwicklung einfach im Kieferknochen stecken. Wenn sie sichtbar werden, beispielsweise auf einem Röntgenbild, wird entschieden, ob sie bleiben können oder lieber entfernt werden sollten. Das ist anders als früher: Vor einigen Jahren wurden Weisheitszähne auch sicherheitshalber entfernt, was dem damaligen Kenntnisstand entsprach. Gezogen wird dagegen heute nur noch, wenn gesundheitliche Probleme bereits vorhanden oder absehbar sind – und davon gibt es zahlreiche, wie Privatdozent Dr. Frank Strietzel von der Charité/Berlin in einem aktuellen Fachzeitschriften-Bericht berichtet. Es werde heute aber individuell abgewogen, welche Risiken die Weisheitszahnentfernung für den Patienten bedeuten könnte – aber ebenso, welche Risiken mit einem Verbleib der Zähne verbunden wären. Eine von mehreren Fachgesellschaften unterzeichnete neue Leitlinie empfiehlt als besten Zeitpunkt für eine Weisheitszahn-Entfernung die Zeit, in der dieser Zahn noch wächst, also in der Regel rund um den 25. Geburtstag.
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Implantologie: Patientenwünsche im Blickpunkt (Tue, 11 Feb 2020)
Mehr denn je kann die zahnärztliche Implantologie die Wünsche der Patienten berücksichtigen und entsprechende Lösungen anbieten: Das war klares Ergebnis einer Diskussion unter Fachexperten im Rahmen des letztjährigen Kongresses der wissenschaftlichen Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) im vergangenen November in Hamburg. Zu diesen Patientenwünschen gehört das Zeitfenster zwischen Behandlungsstart und Versorgung mit dem neuen Zahn, der den verlorenen ersetzt. Sollte das Implantat erst einmal in Ruhe ausheilen, oder soll sofort „versorgt", das Implantat also mit der neuen Zahnkrone verbunden werden? Beide Verfahren haben ihre eigenen Vorteile – und Nachteile, jeweils im Hinblick auf die Voraussetzungen, aber auch Wünsche des Patienten. Mit Blick auf den nachhaltigen Behandlungserfolg zeigt sich, dass letztlich beide Vorgehensweisen, nach unterschiedlichen Start-Bedingungen, bei normalgesunden Patienten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen. Unterm Strich liegt die sogenannte „Überlebensrate" des Implantates bei verzögerter Versorgung nur minimal etwas über derjenigen bei Sofortversorgung. Worauf alle Experten Wert legten: Erfolg ist insbesondere abhängig von den gesundheitlichen Umständen des Patienten und nicht zuletzt der mundgesundheitlichen Situation am geplanten Implantat-Platz.
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Kieferorthopädie: wann sie eher wenig Sinn macht (Thu, 06 Feb 2020)
In der kieferorthopädischen Wissenschaft sind schon seit langen Faktoren bekannt, die eine Behandlung erschweren können. Hier stehen vor allem das übermäßige Rauchen und auch stark entzündete Zahnbett-Situationen (Parodontitis) im Fokus. Beide Aspekte behindern das, was die Kieferorthopädie ausmacht: Durch „Ziehen und Schieben" wird ein Zahn an seinem Standort zum Wandern an einen anderen Platz gedrängt. Dabei werden durch den Druck auf dem Weg zu der Stelle, wo der Zahn hinwandern soll, Zellen von Knochen und Weichgewebe zerstört, dafür werden dort, wo der Zahn herkommt, neue Zellen für den Kiefer und das Zahnbett und Zahnfleisch gebildet. Während einerseits übermäßiges Rauchen und entzündete Gewebe diesen biologischen Ab- und Aufbauprozess der Zellen stören, können auch beispielsweise Medikamente Einfluss auf den geplanten „Umzugsfortschritt" nehmen. Beim zurückliegenden Deutschen Zahnärztetag im letzten November wurde Privatdozent Dr. Dr. Christian Kirschneck, Universität Regensburg, mit dem höchsten Wissenschaftspreis der Zahnheilkunde in Deutschland, dem „Miller-Preis" ausgezeichnet: Er hat die zellbezogenen und molekularen Zusammenhänge zwischen kieferorthopädischem Vorgehen und problematischen Umständen wie Rauchen und akute Infektion im Zahnbett erforscht und der Zahnmedizin wichtige Empfehlungen mit auf den Weg gegeben.
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