DR. MED. DENT. ARNIM DÖRR Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie Praxiseigenes Meisterlabor 79777 Ühlingen-Birkendorf * Berghausstr. 16 * Tel. +49 (0) 7743 216
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Wechselnde Informationen aus der Zahnmedizin

Zukunft: immer weniger Zahnlosigkeit (Thu, 06 Aug 2020)
Wie entwickelt sich die Mundgesundheit in den nächsten Jahren – und welche Konsequenzen hat das für die zahnmedizinische Versorgung? Diese Frage stellten sich deutsche Wissenschaftler, die vor wenigen Wochen das Ergebnis ihrer Arbeit in einem wissenschaftlichen internationalen Fachjournal veröffentlichten. Bereits zuvor hatte sich gezeigt, dass sich die Zahnlosigkeit zwischen 1997 und 2014 halbiert hat, wie eine zahnärztliche Zeitschrift berichtete: Nicht mehr jeder Vierte, sondern nur noch rund jeder Sechste der Untersuchten in der Altersgruppe 65 bis 74 Jahre litt unter Zahnlosigkeit. Festzustellen war auch: Zahnlosigkeit zeigte sich im Oberkiefer häufiger als im Unterkiefer und häufiger bei Frauen als bei Männern und auch häufiger in eher bildungsfernen Schichten. Die aktuellen Berechnungen der Wissenschaftlergruppe zeigen nun: Bis zum Jahr 2030 dürfte der Anteil an Patienten mit Zahnlosigkeit noch weiter deutlich sinken, auf dann nur noch rund 4 % der Bevölkerung. Was für eine Veränderung hinter dieser kleinen Zahl steht, wird deutlich, wenn man sie in Relation zur Gesamtentwicklung der Bevölkerung in diesem Alter setzt: Im Jahr 2030 werden dann rund 80 % weniger Menschen von Zahnlosigkeit betroffen sein als 1997. Das bedeutet aber auch: Rund 20 % bleiben behandlungsbedürftig, vermutlich nicht zuletzt, weil sie vorbeugende Mundgesundheitsmaßnahmen aus verschiedenen Gründen nicht ausreichend nutzen oder nutzen können. Zahnärztliche und zahntechnische Expertise in Prothetik bleibt also weiterhin gefragt.
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Diabetes: Zahnimplantate möglich? (Tue, 04 Aug 2020)
Die Frage, ob Zahnimplantate auch eine für Diabetiker sinnvolle Zahnersatz-Lösung darstellen, ist eigentlich schon länger beantwortet: Ja, das sind sie. Die Frage stellte sich, weil Diabetes mellitus eine Stoffwechsel-Erkrankung ist, bei der das Heilungsgeschehen negativ beeinflusst sein kann. Eine gute Einheilung ist für in den Kieferknochen eingesetzte Implantate aber überlebenswichtig. Es hat sich gezeigt, dass vor allem ein gut eingestellter Diabetes einer erfolgreichen Implantation nicht im Wege steht. Neueste Erkenntnisse gehen sogar noch weiter: Selbst dann, wenn ein Diabetes nicht ganz so perfekt austariert ist, heilen, wenn auch etwas langsamer, Implantate bei verzögerten Verfahren (ohne Sofort-/Frühbelastung) in der Regel gut ein. Was alles beachtet werden muss, hat jetzt eine neue Leitlinie zusammengestellt, die in der Mitgliederzeitschrift der wissenschaftlichen Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) veröffentlich wurde. An die Patienten geht hier die Empfehlung, hinsichtlich ihrer Diabetes-Situation gut vorbereitet den Zahnarzt zu informieren – nicht nur über ihre Erkrankung selbst, sondern, wenn möglich, auch über ihren aktuellen HbA1c-Wert, also den durchschnittlichen Gehalt an „Zucker" im Blut. Worauf zu achten ist:  Diabetes-Patienten haben offenbar eine leicht höheres Risiko, eine Periimplantitis (Entzündung des Gewebes um das Implantat) zu entwickeln und bedürfen eines engeren Recalls als gesunde Patienten.
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Zähnepressen: bei Tag und bei Nacht (Thu, 30 Jul 2020)
Der Mund ist ein sehr austariertes System von Kraft und Empfindlichkeit: Kommen beim Kauen die Zähne aufeinander, arbeiten sie so zusammen, dass die Kraft die Nahrung zerkleinert – und die Empfindlichkeit der unter den Zähnen liegenden „Druck-Sensoren" die natürliche Belastung ans Gehirn meldet. Und auch die unnatürliche, wenn man beispielsweise unerwartet auf einen Kirschkern beißt: Dann stoppt der Kauprozess sofort. Belastet werden bei manchen Menschen die Zähne und die Kiefer aber nicht nur beim Essen: Während der Mund im Ruhezustand normalerweise entspannt ist und Ober- und Unterkiefer locker und kontaktlos bleiben und die Zunge eher am Gaumen ruht, pressen unter Stress stehende Menschen die Kiefer aufeinander oder reiben sie auf unnatürliche Weise: Sie knirschen. Wie aktuelle wissenschaftliche Arbeiten zeigen, die kürzlich in einem Fachjournal veröffentlich wurden, ist es keineswegs so, dass man nachts eher knirscht und tagsüber eher presst: Sie fanden heraus, dass Knirschen und Pressen (Parafunktionen, Bruxismus) während der Schlafzeit sogar abwechseln können, je nach Schlafphase. Und während man annahm, dass Knirschen, Pressen und Schnarchen irgendwie zeitlich zusammengehören könnten, weiß man heute, dass das eher nicht der Fall ist: Die Parafunktionen finden in unterschiedlichen Schlafphasen statt. Aber es zeigte sich auch: Vier von fünf Schnarchern zeigten Folgen von Bruxismus. Je nach Ursache und Umfang der Parafunktionen arbeiten Zahnärzte, Kieferorthopäden und andere Fachdisziplinen bei der Behandlung zusammen.
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© Dr. Arnim Dörr